Nachteilsausgleich


Die Gleichstellungskommission der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel informiert Nachteilsausgleich im Pfarramts- und Magisterstudiengang

„Die Hochschulen wirken an der sozialen Förderung Studierenden mit; (…). Sie tragen dafür Sorge, dass behinderte Studierende in ihrem Studium nicht benachteiligt werden und die Angebote der Hochschule möglichst ohne fremde Hilfe in Anspruch nehmen können.“

§2 Abs. 4 HRG

„Prüfungsordnungen müssen die besonderen Belange behinderter Studierender zur Wahrung ihrer Chancengleichheit berücksichtigen.“

§16 S.4 HRG

Auch wenn manche Prüfungsordnungen noch keine gesonderten Regelungen enthalten, haben Sie trotzdem das Recht auf einen Nachteilsausgleich!

Was ist ein Nachteilsausgleich?

Durch einen Nachteilsausgleich sollen gesundheitliche Beeinträchtigungen und Behinderungen ausgeglichen und eine chancengerechte Teilhabe am Studium gesichert werden.

Der Anspruch auf Nachteilsausgleich ist vielfach gesetzlich verankert.

Jeder Nachteilsausgleich ist auf Ihre jeweilige persönliche Situation abgestimmt. So können Sie zum Beispiel für Klausuren und mündliche Prüfungen mehr Zeit oder Hilfsmittel beantragen.

Wer kann einen Nachteilsausgleich beantragen?

Menschen mit einer beglaubigten gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer amtlich festgestellten Behinderung. Es muss außerdem nachgewiesen sein, wie sich die Beeinträchtigung auf das Studium auswirkt.

Wie kann ich einen Nachteilsausgleich beantragen?

Der Antrag muss schriftlich bei der zuständigen Stelle erfolgen.

Wichtig ist, dass Sie vorher sämtliche ärztliche Bescheinigungen

vorliegen haben.

Wann soll ich einen Nachteilsausgleich beantragen?

Da die Bewilligung des Nachteilsausgleich unter Umständen länger dauern kann, ist es wichtig, den Antrag so früh wie möglich zu stellen. Vor allem bei externen Prüfungen, wie dem Graecum, dem Latinum oder dem Landeskirchlichen Examen empfehlen wir, dass Sie sich rechtzeitig über geltende Fristen für einen Nachteilsausgleich informieren.

Wo kann ich einen Nachteilsausgleich beantragen?

Für die Prüfungen im Theologiestudium sind unterschiedliche Stellen verantwortlich.

Wer Ihr*e Ansprechpartner*in für einen Nachteilsausgleich ist sagt Ihnen die folgende Übersicht:

Übergangsklausur: Lehrperson

Latinum: Bezirksregierung

Graecum: Düsseldorf

Magister/ Hebraicum/ Biblicum/ Philosophicum/ Zwischenprüfung: Prüfungsausschussvorsitz                         

Zwischenprüfung: Zwischenprüfungsausschussvorsitz

Landeskirchliches Examen: Dezernat einer Landeskirche

Checkliste Nachteilsausgleich:

Sie haben einen Nachteil festgestellt

Informieren Sie sich über die Prüfung in der Prüfungsordnung oder bei der Lehrperson: Gibt es vielleicht schon Regelungen für einen Nachteilsausgleich?

Suchen Sie das Gespräch mit ihrem*ihrer Dozent*in

Kümmern Sie sich um ein ärztliches Attest

Suchen Sie gegebenenfalls Unterlagen über einen früheren Nachteilsausgleich heraus

Stellen Sie einen schriftlichen Antrag. Wichtig ist, dass Sie darlegen, wodurch Ihnen ein Nachteil in ihrem Studium entsteht. Hierbei unterstützen Sie die Gleichstellungsbeauftragte und das Gleichstellungsreferat des AstAs gerne

Ansprechpartner*innen:

Dr. Alexander B. Ernst

Ephorus der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel

Alexander.ernst@kiho-wuppertal-bethel.de

Prof. Dr. Hellmut Zschoch

Zwischen-/Prüfungsausschussvorsitzender der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel

zschoch@kiho-wuppertal-bethel.de

Evangelische Kirche im Rheinland

Abteilung 2 Personal, Dezernat 2.2 Personalentwicklung

Landeskirchenamt Düsseldorf

Evangelische Kirche von Westfalen

Dezernat 32 Theologische Ausbildung, Hochschulangelegenheiten und gemeindebezogene Dienste

Landeskirchenamt Bielefeld

Bezirksregierung Düssldorf

Dezernat 43

Beim Studentenwerk finden Sie weiterführende Informationen